Bericht Festival ITALIA 24.-27. Juni- Pro BEARS



Start der ProBEARS
Pro BEARS : hitchcockmäßig

Von viel Leistung wird die Action auch nicht besser – eher das Gegenteil ist der Fall. Das bewies die ProBEARS bei ihren beiden Festival-Läufen einmal mehr. An der Spitze fegte jeweils ein Viererquartett mit hauchdünnem Abstand untereinander vorneweg. Wie gewohnt erwischte Dirk Mothes im ersten Lauf den besten Start, musste die Führung aber bald schon abgeben an den immer stärker auftrumpfenden Dennis Glass auf seiner Loerzer-Ducati 749. Der blieb aber auch nicht lange vorn, denn dann kam erst einmal der bisherige Tabellenführende Bernd Zwanzig auf seiner 749, bis Mothes sich ihn wieder schnappte. Mothes vor Zwanzig vor Glass hiess damit der Zieleinlauf, und dahinter hatte

Polesistter Robin Taborsky auf seiner Pegasusraceteam-Buell XBR die ganze Zeit die volle Action im Blick – mehr als dranbleiben war aber nicht drin - und somit Platz vier, um eine satte halbe Minute vor Sebastian Scheel auf der wesertec-748, der die beiden street Triple-Treiber Stefan Soltterbeck und Marcus Nau auf die Plätze 6 und 7 verwies. Maico Tappenbeck-Schmidt auf der Shark-Racing 748, Len Noteboom auf Ducati 1000 SS und Peter Westermajer auf seinem 888/9900 SS-Zwitter komplettierten die Top Ten.
Lauf 2 sah dieselben Akteure an der Spitze, aber Mothes blieb diesmal hart und die ganze Zeit vorn. So konnte er nur ahnen, dass hinter ihm die Post schwer abging: Erst einmal klemmte sich Taborsky an sein Heck, musste aber in Runde 3 erst einmal Dennis Glass  vorbeilassen und





später auch noch Bernd Zwanzig, der bald wieder an Mothes dranwar. Buell-Taborsky hielt sich lange im Spitzenpulk, sah aber nach einem Sturz das Ziel nicht. So kam Sebastian Scheel zu seinem vierten Rang. Dabei spielte er die Hauptrolle in einem Thriller, der dem an der Spitze nicht unähnlich war: Um Sekundenbruchteile hielt er Marcus Nau und Maico Tappenbeck-Schmidt hinter sich, die Platz 5 und 6 belegten. Stefan Solterbeck musste sich diesmal weiter hinten einreihen, nachdem er einmal mehr das Vorderrad seiner street Triple verloren hatte (wovon er jetzt mal fürs erste die Nase voll hat). Er lief als Achter hinter Peter Westermajer ein, hinter ihm holte Hubert Schulze Wellberg mit seiner TRX sein bisher bestes Ergebnis – ebenso wie Klaus Michalski mit seiner Boxer-BMW auf Platz zehn.