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Dear Sportbike friends,
nachstehend findet
Ihr einen Ausblick auf das Festival ITALIA 2010.
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Willkommen amici!
Fest in italienischer Hand ist am Wochenende des 26./27. Juni die Motorsport Arena Oschersleben nahe Magdeburg, wenn sich zum 13. Mal beim Festival ITALIA die Tifosi zu Deutschlands größtem Italienertreffen auf der Rennstrecke versammeln. Weit über 200 italienische Motorräder, von der 350er MV Agusta bis hin zur Ducati 1198 R, duellieren sich in neun Klassen mit ihren nicht-italienischen Herausforderern (die aber nicht mehr als drei Zylinder haben dürfen). Die Fahrer kommen dabei aus ganz Europa und bringen ihre Juwelen aus Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Östereich und der Schweiz mit. Aber nur selten steht das Gewinnen im Vordergrund, einen ebenso hohen Stellenwert genießt beim Festival das Ambiente, das Sehen und Gesehenwerden, das Fachsimpeln unter Gleichgesinnten, das Grillen und Abrocken am Abend. Augen- und Ohrenschmaus sind Programm - das Festival ist ein Fest für die Sinne für alle, denen ein Motorrad nicht wenigzylindrisch und italienisch genug sein kann
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In 1,2 Sekunden von 0 auf 100
Der akustische Siegerpokal wird ganz, ganz bestimmt Herman Jolink gebühren. Der niederländische Drag-Experte und -Rekordhalter bringt seinen radikalen Ducati-Dragster mit, den er um einen Ducati 1198 R-Motor aufgebaut hat. Da ist keine Schraube und kein Bolzen auf dem anderen geblieben, selbst den Hubraum hat Jolink mit Hilfe der Ducati-Rennabteilung auf 1266 ccm gebracht. Wenn der Desmo-Dragster donnert, zittert die ganze methanolgeschwängerte Umgebung mit und kann sich jeder bildhaft vorstellen, wie die rote Granate von 0 auf 100 in 1,2 Sekunden abgeht. Mit ausgestellt wird der Ducati-Königswellen Dragster, einzigartig auf der ganzen Welt.
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Bienvenuti quattro cilindri!
Bisher waren beim Festival immer nur Maschinen mit bestenfalls drei Zylindern am Start, aber das Rad der Modellentwicklung dreht sich weiter: Aprilias RSV4 gehört zur neuen Schule der italienischen Vierzylinder-Superbikes und darf daher beim Festival ITALIA nicht fehlen. In der ITALIA Quattro, die gemeinsam mit der Sound of Thunder rennt, gehen zwei RSV4 an den Start - unter Hendryk Peuker und
Dirk Gellert. Mal sehen, was die quattro cilindri aus Noale können...
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Ralph Schädels ThunderBEARS-Comeback
Mit einem Rekordfeld wartet die ThunderBEARS auf. Hier donnert alles, was um einen Zweiventilmotor aufgebaut ist - natürlich insbesondere Ducati 900 SS & Co. Dazu gehören auch so profilierte Edelbikes wie die NCR Millona, Pierobon und bimota, doch überwiegend sind privat aufgebaute Zweiventiler mit ebenso pfiffigen, radikalen wie sehenswerten Lösungen am Start. Favorit ist natürlich Titelverteidiger Holger Aue auf seiner Moto Guzzi - aber ein Spaziergang wird das nicht für Holger. Mit am Start erwartet wird auch Ralph Schädel, der mit seiner TT860 die ThunderBEARS dominierte, bevor er in die Sound of Thunder aufstieg und dort 2008 die Meisterschaft holte. Ist Schädels ThunderBEARS-Besuch ein Trendsignal? Wer sich den Spaß macht (und das ist eine Empfehlung) und die mehr als 30 Donnerbären aus der Nähe ansieht, wird fühlen: das ist die Fortsetzung der Sound of Thunder mit weniger galakatischen Mitteln.
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Buell läuft Ducati den SoT-Rang ab
Längst ist die Sound of Thunder zu ihren BEARS-Wurzeln zurückgekehrt: Kaum noch ein japanischer Twin mischt sich ins Feld. Europäer und Amis sind unter sich. Und nachdem im letzten Jahr eine österreichische Nase in der Sound of Thunder vorn lag, donnert in diesem Jahr eine amerikanischer Big Twin vorneweg - mit demselben Fahrer, Titelverteidiger Harald Kitsch. Das Pegasusraceteam schiebt die schärfste Waffe an den Start, die je East Troy verlassen hat - eine 1190 R, die Evostufe der 1125R, die eigentlich erst im nächsten Jahr auf die Strecke hätte gehen sollen. In allen bisherigen Läufen gaben Kitsch und Buell den Ton an, die gefahrenen Zeiten liegen auf Top-Superbike-Niveau. Sieht ganz aus, als seien die Zeiten der Roten in der Sound of Thunder abgelaufen.
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Zeitreise mit classicBEARS und vintageBEARS
Solange es das Festival ITALIA gibt, gibt es die classicBEARS. Was einst zaghaft begann, ist heute Kult. Vierkolbenzangen, Upside Down-Gabel, Slicks und Monoshock sind hier tabu - hier ist die Technik Stand 1979 eingefroren, zumindest soll es so sein. Aber in dem Umfange, in dem die classicBEARS schneller wurden - und sie sind verflixt schnell - hielten im Verborgenen neuere Bauteile Einzug. Doch davon ist nichts zu sehen und schon gar nicht zu hören, wenn das Feld der classicBEARS mit Moto Guzzi, Laverda, BMW, Ducati und Yamaha auf die Reise geht. Zusammen mit der classicBEARS startet die vintageBEARS, für die dassselbe, aber auch ein Hubraumlimit von 500 ccm gilt. Hier geht es ebenfalls Ducati gegen Moto Guzzi - diesmal allerdings Einzylinder und Pantahs gegen die kleinen V-50-Modelle, die hier neuerdings rudelweise ausrücken. Da hat jemand verborgene Talente erkannt...
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Guzzis fahren ihr eigenes Rennen
Immer mehr Guzzista wagen sich hinaus auf die Rennstrecke. Da liegt es auf der Hand, ein Rennen exklusiv für die Mandello-Twins ins Festival-Programm zu nehmen. Der erste Versuch der Copppa Guzzi Corse beim Festival 2009 war auf Anhieb ein voller Erfolg. Klar, dass nach dem Fallen des Vorhanges die Rufe noch einem da capo laut wurden. Mitmachen kann jeder, der in einer anderen Klasse mit einer Guzzi startet, gewertet wird in den Kategorien "Top Guzzi" (alle Guzzi mit Slick-Bereifung), "Race Guzzi" (alle Guzzi mit 17 Zoll-Profilbereifung) und "Classic Guzzi" (alle Guzzi mit 18 Zoll-Rädern). Natürlich können auch die Motorräder getauscht werden: 2009 ritt Holger Aue auf Daytonas Dynotec-Guzzi aus, und umgekehrt. Daytona auf Motomania-Guzzi siegten. Aber das muss ja für diese Auflage nichts heißen...
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Ehrenrunde für Le Mans-Treffen
Tradition hat das Le Mans-Treffen in Ballenstedt im Harz, und weil der Harz nicht weit von Oschersleben liegt, kommen Le Mans-Treffen und Festival ITALIA in diesem Jahr erstmals zusammen. Am Samstagnachmittag rollen 50 Le Mans-Guzzista, durch die Bank auf herrlichen Mandello-Café Racern, aus ganz Deutschland auf das Festival-Gelände ein. Ihr Königreich ist die Landstraße, doch einige Dutzend Le Mans-Treiber wollen sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen und machen mit bei den Moto Guzzi Le Mans Celebration Laps, die den Samstag auf der Strecke beschließen.
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Von heiss bis edel: Tuningbikes beim Festival
Italienische Motorräder sind bestenfalls in der Transportkiste serienmäßig. Sie regen die Phantasie an, sie nach gusto zu verfeinern. Sie schneller und/oder schöner zu machen, gehört einfach dazu. Beim Festival gibt es nicht nur hundertfach Beispiele dafür, sondern auch Vorzeigeexemplare aus Tunerhand zum professionellen Tuning - hier die Kämna Demon, eine weitere Variante um den guten alten Ducati-Zweiventilmotor herum. Aber es muss ja nicht gleich ein ganzes Motorrad sein: Teile, Helme, Bekleidung... wer stöbert und die Augen offen hält, der findet!
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ITALIA Classic - Schätzchen only
Damit die wirklich alten Maschinen unter sich bleiben können, gibt´s die ITALIA Classic. Hier dürfen nur italienische Motorräder an den Start gehen, deren Konstruktion von ihrem damaligen Hersteller nicht mehr verfolgt wird. Damit bleiben die Raritäten unter sich. Ein paar Beispiele gefällig: Pierre Müller startet mit einer Aermacchi a la d'Oro 350, Rudi Schuler auf einer MV Agusta 350 ipotesi, Jacques Besson auf einer Ducati 350 Corsa. Die Sache ist klar: MV Agusta, Aermacchi und Ducati bleiben hier unter sich, und beinahe auch die Schweizer. Das MV Agusta Swiss Racing Team gibt hier den ganz großen Bahnhof und kommt von Jahr zu Jahr mit einer immer größeren Truppe, die auch einen ebenso willkommenen wie gediegenen Schuss alpenländischer Gemütlichkeit einbringt..
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Let´s rock the hotel!
Wenn die Party auf der Strecke am Samstag vorüber ist, geht sie im Hotel erst richtig los. Im Anschluss an die Siegerehrung aller Klassen, die bereits am ersten Tag gerannt sind, wird gerockt, was das Zeug hält. Die Band, "Strange Brew", in der auch Profimusiker mitspielen, reist dazu aus Berlin an und heizt dem Saal mit Rockrhythmen aus den 80ern ein - eine der seltenen Gelegenheiten., noch mal ein Saxophon zu hören. Wer´s ganz so heiss nicht mag, kann den Live-Gig im Grünen von der Terrasse aus mitverfolgen. Der Eintritt ist für Inhaber einer Tages- oder Wochenendkarte (12/20 €) frei.
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